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Fledermäuse flattern auch mit 50 weiter

Karnevalisten lassen bei ihrem Jubiläum närrische Auftritte der Vergangenheit Revue passieren

"So ein Tag, so wunderschön wie heute", dieses Lied der "Ersinger Hofsänger" kennzeichnete die Stimmung beim Jubiläumsabend "Fuffzich - und sie flattert weiter" der Karnevalsgesellschaft "Fledermaus".

So rief beim großen Finale Ehrenpräsident Egon Brenk bewegt und begeistert den Akteuren und rund 2000 Gästen im Festzelt auf dem Kirchberg zu: "Allen ist etwas Großartiges gelungen. Das wird in die Geschichte der Fledermaus eingehen. Ich danke euch!"

Stimmen aus dem Jenseits ließen die Stammmütter einer Fledermausgeneration, Carmen Brenk und Gaby Hunter, zusammen mit dem kleinen Mäuschen Janine Schuster aktiv werden. Per "Sekretärinnentanz" der Ex-Garden eins und zwei entstanden die Jubiläumseinladungen. Posthauptsekretär Schreivogel, alias Jochen Anselment, ließ eine Armada gelber Garde-Mädchen der mittleren und kleinen Garde beim "Postbotentanz" ausschwärmen, um die Gäste zu laden. Im Cafe "Rosengarten" fragten sich die "Sechs Versager" im philosophischem Insichgehen, "was ist an der Fasnet schön". Die musikalische Antwort gaben die "Hofsänger" der "Freundschaft" mit Musikdirektor Gerd Fleig am Klavier.

"Pigalle, Pigalle" tanzten die Ex-Garden drei und vier mit einem fantastischen Can-Can. Mit einem "Flirt" gaben Petra Zimmermann, Stefan Reich, Daniela Strauß und Sandra Tätzner Einblick in die lauschigen Nischen der alten Turnhalle. Wie vor 30 Jahren, mal links, mal rechts und "Uff de Ebb", zeigten die "Moskitos", Werner Haller, Lothar Fischer und Peter Hanosek, was noch in ihnen steckt. Drei Beine haben nur die strammen Jungs der Froschwaidbande. Das "Dreifußballet" war ihr toller Einfall. Das "Turnhallenlied" und das Wortspiel "Hemmer, henner, hemmer net" ist das Markenzeichen der Gruppe "Herzlos". Roberto Blanco war beim 25-Jährigen in Ersingen dabei, so erinnerte der geklonte "Klothild-Fischer-Chor" mit einem Medley seiner Hits an die Lieblinge von Gaby.

Meister der Bütt, Ingrid Schweinberger, Theo Lutzweiler und Dieter Vögele, erinnerten mit "Die Hebamme", "Ein Küfer" und als "Fotograf" an alte und neue Zeiten. Damals wie heute, sie "brauchen nur ein Mann zu wittern", dann kommen sie in Fahrt: Siegrid Feiler und Ursel Maier als die "Sandlochlerchen". Sie hatten schon 1966 hervorragende Stimmen. Nach dem "Schiffsreisentanz" mit "Captain Jack" traf sich die jüngste der Ex-Garden in der "Hafenbar von Rio". Wenn die "Hinneredsfir" mit "Erne in die Ferne" reisen, dann haben sie Sitzheizung im Bus und volle Hosen - und das Publikum Tränen in den Augen.

Mächtig flotter, also freischwebend in der Luft, kamen die Ex-Garden sechs und sieben daher. Beim "River Dance" legten sie eine kesse Sohle auf die Bühne. "Uff da, uff da, uff dala" - älter geworden, aber keinesfalls gealtert sind die "Fliegenfänger", die vor 30 Jahren ihr Debüt gaben. Sie heizten mit einem großen Auftritt nochmals ein, brachten das Publikum total in Schwung und ernteten Standing Ovations. Nach vier Stunden wusste das Publikum, was für großartige Leistungen in den vergangenen 50 Jahren auf die Ersinger Bühne gebracht wurde. So klang das "Viva, Viva Ersischo" tausendfach über den Ersinger Kirchberg, wo das Publikum mit einem Mix aus den Hauskapellen "1A", "Tramps", "Wild Rovers", "Hotline" und "Revival" noch lange das Tanzbein schwang.

Text: Manfred Schott
Fotos: Marcel Traut

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